Objektiv gesehen:

DIE MESSWERTE SPRECHEN FÜR SICH



Monatsdurchschnittsemissionswerte 2012  
bezogen auf Tagesmittelwerte

Stand: Ende Januar 2012


Staub in mg/Nm3 SO2 in mg/Nm3 NOx in mg/Nm3 CO in mg/Nm3 C ges. in mg/Nm3 HCI in mg/Nm3 Hg in mg/Nm3
Januar 0,06 7,20
81,48 1,34 0,14 4,25 0,00101

SO2 = Schwefeldioxid, NOx = Stickstoffoxid, CO = Kohlenstoffmonoxid, C = Kohlenstoff, HCI = Chlorwasserstoff, Hg = Quecksilber 


Monatsdurchschnittsemissionswerte 2011 der MVA Weisweiler
bezogen auf Tagesmittelwerte

Stand: Ende Dezember 2011


Staub in mg/Nm3 SO2 in mg/Nm3 NOx in mg/Nm3 CO in mg/Nm3 C ges. in mg/Nm3 HCI in mg/Nm3 Hg in mg/Nm3
Januar 1,53 5,07 78,14 7,56 1,08 2,49 0,00102
Februar 1,15 11,11 78,23 4,11 0,74 4,33 0,00094
März 1,00 6,39 71,47 3,28 0,95 3,06 0,00121
April 0,48 9,37 78,48 2,72 0,25 4,11 0,00137
Mai 0,38 9,10 74,62 2,59 0,25 4,31 0,00231
Juni 0,42 7,38 73,21 3,25 0,42 3,21 0,01835
Juli 0,41 9,55 71,20 3,29 0,17 4,23 0,00299
August 0,56 8,57 74,58 2,76 0,24 4,39 0,00195
September 0,54 8,97 75,26 3,38 0,31 4,34 0,00284
Oktober 0,51
11,14
77,10
5,08
0,55
2,94
0,00193
November 0,10
9,73
77,12
1,38
0,20
4,04
0,00122
Dezember 0,05
8,18
81,19
1,11
0,13
4,16
0,00153
Durchschnitt 0,59 8,71 75,88 3,38 0,44 3,80 0,00314

SO2 = Schwefeldioxid, NOx = Stickstoffoxid, CO = Kohlenstoffmonoxid, C = Kohlenstoff, HCI = Chlorwasserstoff, Hg = Quecksilber   

Die Jahresdurchschnittsemissionswerte des Jahres 2012 der MVA Weisweiler bezogen auf die Tagesmittelwerte


Staub
in mg/m3
SO2 
in mg/m3
NOx
in mg/m3
CO
in mg/m3

C ges.
in mg/m³

HCI
in mg/m³
Hg
in mg/m³
Grenzwert nach
17. BlmSchV
10 50 200 50 10 10 0,03
Genehmigter
Grenzwert
10 20 100 50 10 10 0,03

Istwert laut
Emi-
Überwachung

0,06 7,20 81,48 1,34 0,14 4,26 0,00101

SO2 = Schwefeldioxid,
NOx = Stickstoffoxid, CO = Kohlenmonoxid, C = Kohlenstoff, HCI = Chlorwasserstoff, Hg = Quecksilber   

 

Die Jahresdurchschnittsemissionswerte des Jahres 2011 der MVA Weisweiler
bezogen auf die Tagesmittelwerte.



Staub
in mg/m3
SO2 
in mg/m3
NOx
in mg/m3
CO
in mg/m3

C ges.
in mg/m³

HCI
in mg/m³
Hg
in mg/m³
Grenzwert nach
17. BlmSchV
10 50 200 50 10 10 0,03
Genehmigter
Grenzwert
10 20 100 50 10 10 0,03

Istwert laut
Emi-
Überwachung

0,59 8,71 75,88 3,38 0,044 3,80 0,00314

SO2 = Schwefeldioxid, NOx = Stickstoffoxid, CO = Kohlenmonoxid, C = Kohlenstoff, HCI = Chlorwasserstoff, Hg = Quecksilber                   

 

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Objektiv gesehen: Die Messdaten sprechen für sich!

Die Filtertechnik der MVA Weisweiler zählt zu den modernsten Rauchgasreinigungsanlagen in Deutschland und Europa. Im Rauchgas enthaltene Schadstoffe werden in der MVA Weisweiler durch mehrstufige chemische und physikalische Verfahren abgeschieden und minimiert. Die fünfstufige Rauchgasreinigung garantiert, daß die strengen Grenzwerte der 17. BimSchV (Bundesimmissionsschutzverordnung) nicht nur eingehalten, sondern deutlich unterschritten werden. Die aktuellen Meßdaten werden in einer Online-Schaltung der Kontrollbehörde (Staatliches Umweltamt Aachen) rund um die Uhr zur Verfügung gestellt und in monatlicher Aktualisierung ins Internet gespeist.

170 Millionen Euro für die Filtertechnik
Für die MVA Weisweiler wurden besonders strenge Grenzwerte definiert, die weit unter den in Deutschland erlaubten Emissionskonzentrationen liegen. In die Filteranlagen wurden insgesamt 170 Millionen Euro gesteckt.

Dioxine und Furane kein Thema mehr
Am deutlichsten erkennbar wird das hohe Niveau der Filtertechnik in der MVA Weisweiler bei den Meßwerten für Dioxine und Furane.

Die Messung von Dioxinen und Furanen ist - wie z. B. die Ermittlung des Schwermetallanteils - besonders aufwendig und kompliziert, da man nicht einfach eine Sonde ins Rauchgas halten kann, sondern dafür umfangreiche Laboruntersuchungen notwendig sind, die mehrere Tage dauern. Nur wenige Speziallabors haben die Genehmigung für solche diskontinuierlichen Untersuchungen.

Eine außerplanmäßige Untersuchung hat ergeben, daß die in Weisweiler gemessenen Dioxinwerte bei nur zwei Prozent dessen liegen, was in Deutschland gesetzlich erlaubt ist. Dieser Grenzwert wird unter anderem in der sogenannten 17. Bundes-Immissionsschutzverordnung festgeschrieben, einer besonders strengen Regelung, die nur für Müllverbrennungsanlagen gilt. Mit anderen Worten: Während bei deutschen Müllverbrennungsanlagen Dioxinwerte von 0,1 Nanogramm pro Kubikmeter Abluft erlaubt sind, wurden in der MVA Weisweiler tatsächlich im Schnitt 0,002 Nanogramm (1 Nanogramm=1 Milliardstel Gramm) pro Kubikmeter abgegeben.

 


Erläuterungen zu den tabellarisch dargestellten Messungen

Die Einteilung der grafischen Darstellung wurde mit Blick auf die Übersichtlichkeit auf 200 mg/Nm3 beschränkt (Nm3=Normkubikmeter Abluft).

Die angegebenen Werte der 13. Bundes-Immissionsschutzverordnung (13. BimSchV) gelten für Großfeuerungsanlagen (z.B. Zementwerke) in Deutschland. Hier konnten nicht alle Grenzwerte grafisch dargestellt werden, da diese zum Teil den Wert von 200 mg/Nm3 überschreiten.

Die angegebenen Werte der 17. Bundes-Immissionsschutzverordnung (17. BimSchV) gelten für Müllverbrennungsanlagen in Deutschland.

Als genehmigte Grenzwerte werden diejenigen Werte bezeichnet, die speziell für die MVA Weisweiler beim Genehmigungsverfahren zur Auflage gemacht wurden.

Als Istwert laut aktueller Überwachung werden die kontinuierlich ermittelten Emissionsdaten bezeichnet, die momentan in der MVA Weisweiler anfallen. Diese Daten werden monatlich aktualisiert. Die hier angegebenen Werte sind monatliche Mittelwerte über alle drei Verbrennungslinien, die errechnet werden auf Basis von Tagesmittelwerten.

Eine Ausnahme bilden Dioxine, Furane und Schwermetalle. Diese Werte können nur diskontinuierlich ermittelt werden. Hier werden jeweils die Werte der letzten Messung aufgeführt.

Bei Rückfragen zum Thema Emissionen wenden Sie sich bitte an die
MVA Weisweiler, Zum Hagelkreuz 22, 52249 Eschweiler
Tel. +49 (0) 24 03 / 99 10, Fax +49 (0) 24 03 / 99 11 03 oder
E-mail: info (at) mva-weisweiler.de

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